Vol. II · 1998 · Track 15
O LUV
“No Return”
Soundclip
track15.mp3
Biografie
Ich wurde 1975 in Polen geboren und bin 1981 nach Österreich emigriert. Angefangen mich für Computer zu interessieren habe ich, als ich merkte, daß man auch andere Dinge damit machen konnte, als bloß zu spielen und Texte zu verarbeiten ...
Ich habe dann vor ca. 8 Jahren begonnen, Computergrafiken und Musik auf dem C64 und später auf dem Amiga zu machen. Als ich bei einem Grafikwettbewerb 1989 "nur" den fünften Platz belegt hatte, ließ ich meine grafisch-künstlerische Karriere links liegen und widmete mich ganz der Musik. Ich begann, mich ernsthafter mit der Elektronischen Musik zu befassen und kaufte mir "echte" Instrumente. Der Roland Sound Canvas war mein erster Klangerzeuger, den ich damals noch immer mit meinem alten Technics Keyboard ansteuerte. Ich merkte schnell, daß der Amiga nicht gerade für MIDI geeignet war und kaufte mir einen Atari ST (den ich heute eigentlich kaum noch benutze). Dann wurde mein Technics Keyboard durch einen Korg 01/W ersetzt, und vor einem Jahr erstand ich billig einen gebrauchten NordLead mit 12 Stimmen. Dieses Instrument hat dann meine Faszination an (pseudo)analogen Klängen geweckt, und seitdem versuche ich meine Musik möglichst "künstlich" klingen zu lassen. Das soll jetzt nicht heißen, daß sie wie aus der Blechdose klingen soll, sondern daß ich versuche, alle Sounds möglichst synthetisch zu erzeugen und auf Sampling etc. eher verzichte.
Hintergrund
Das Stueck ist auf einem Korg01/W, einem Nordlead und einem Roland
Sound Canvas entstanden, ohne jegliche externe Effekte, aufgenommen
mit dem internen 01/W Sequencer.
Zusammengemischt wurden der 01/W und der Nordlead mit einem 4-Kanal
Boss-Mixer, diese Summe ging dann in den Eingang des Sound Canvas, der
noch seine Sounds dazumischte, und das Ausgangssignal wurde direkt
auf DAT aufgenommen.
Das Stueck an sich habe ich bereits vor 3 Jahren angefangen, jedoch
mich zu jener Zeit nicht imstande gefuehlt es fertigzustellen, da ich
Angst hatte, es durch irgendwas kaputt zu machen. Also ließ ich es
ruhen und kam erst wieder vor dem Wettbewerb darauf zurueck. Ich
finde, diese Ruhezeit hat sich gelohnt, denn inzwischen hatte ich viel
verschiedene Jazz- und Funk-Musik gehoert und konnte nun meine
neuerworbenen Erfahrungen in das Stueck einfliessen lassen. Vor allem
war dies mein erstes Stueck, bei dem ich alterierte Akkorde verwendete,
von denen ich frueher nicht die geringste Ahnung hatte. Ich wollte
jedoch die Grundstruktur, die bereits bestand, nicht aendern, und so
wurde das Stueck bloss noch durch einige Passagen und neue Sounds
ergaenzt.
Demnaechst werde ich 2 CDs mit meiner Musik fertigstellen, die ich gerade in Arbeit habe. Neben aelteren Stuecken auf der ersten CD, werden sich neuere und elektronischere Stuecke (wie auch "No Return") auf der zweiten finden.
Equipment