Rezension
African Smile
Tatsächlich findet sich auf dieser CD nur altbekanntes: Eine Mike-Oldfield-Gitarre, die üblichen Software-Sequenzen und hier und da etwas Fragrance-Bombast. Um dem Namen gerecht zu werden, findet man ab und an eingestreute Ethno-Elemente - allen voran der unsägliche Track 4 (Hallelujah): Zwar sehr afrikanisch und sicherlich auch ungemein religiös, dennoch aber eigentlich komplett überflüssig.
Zum Glück weiß die CD trotz dieser harschen Kritikpunkte zu gefallen, denn sie plätschert gar zu munter-unaufdringlich vor sich hin und eignet sich somit prima zur Hintergrundberieselung. Doch etwas neues oder gar aufregendes, nein, das ist sie nicht. Auch wer von EM erwartet, noch beim dritten Abspielen der CD neues herauszuhören, wird von "African Smile" enttäuscht sein.
Somit bleibt mir als Fazit nur: Schlecht ist sie nicht - aber auch nicht wirklich gut.
Anspieltip: In the woods (Track 5)