Rezension
Pappelallee
Pop, Elektronik, egal: Allen Titeln gemeinsam ist die warme Atmosphäre, die sie verbreiten. Melodisch, aber nie aufdringlich und nie flach. Trotz eines relativ breiten Spektrums - das etwas düstere, schwerere "Paravent", der loungige Ohrwurm "The Book" und der fröhlich-unbeschwerte Eletropop-Song "King Kong is no dead" seien einfach mal als Eckpfeiler genannt - klingt die CD wie "aus eingem Guß". "Pappelallee" gehört für mich zu den absolut positiven Überraschungen der letzten Wochen. Als Anpieltipp kann man getrost jeden Titel nennen, schlechte Songs gibt's auf dem Album nicht.
Einziges Ärgernis ist der 16:39 lange letzte Track, der aus dem Exit Song (6:25) gut 10 Minuten Ruhe und einem weiteren Bonus-Track (4:55) besteht. Schade dass kleinere Labels diese Unart jetzt auch schon übernehmen.
Ach ja: Kennengelernt haben sich Naomi übrigens vor 8 Jahren auf einem Indie/Alternative-Musikworkshop.