Rezension
zeitlos II
Diese Rezension wurde von Martin Rothhaar verfasst
am 11. März 2002
und stammt aus dem MEMI-Archiv (1994–2005).
Nachdem die erste Ambient-/Chillout-Compilation aus dem
Hause des Synthesizer-Herstellers Waldorf im vergangenen
Jahr zu recht einen beachtlichen Erfolg verbuchen
konnte, lassen sich die Produzenten Holger "Tsching"
Steinbrink und Jörg Hüttner natürlich nicht lumpen und
setzen so den Sampler in diesem Frühjahr mit "zeitlos II" fort.
Auch dieses mal fand sich eine Vielzahl bekannter Ambient-,
Downbeat- und Trance-Künstler ein, um bisher unveröffentlichtes
Material für das neueste Release des hauseigenen Labels
Waldorf Records zu produzieren. Mit dabei sind diesmal u.a.
DaDamnPhreakNoizePhunk (ein Nebenprojekt der beiden
Hardfloor-Macher Zenker und Bondzio), üNN (bekannt aus
BR "Space Night" und HR "FlowMotion"), eine Kooperation von
Gabriel Le Mar und Pascal F.E.O.S. sowie Sequential (aka
DJ Criss und Pete Namlook - deren letzte Veröffentlichung
bereits Jahre zurück liegt).
Und wie klingt das Ganze nun? Die Erwartungen sind hoch - kann das Werk den exzellenten Standard der ersten "zeitlos"-Veröffentlichung halten? - Es kann.
Schon der Auftakt des Frankfurter Ambient-/Donwbeat-Künstlers Blackfish bietet - als eines der Highlights des Albums - einen würdigen Anschluss an die Tracks der ersten Compilation. Zusammen mit den 12 weiteren Tracks, deren musikalische Palette von sehr ruhigen, spacigen Kompositionen bis hin zu groovigen Down-/Mid-Tempo-Stücken reicht, wird wieder ein sehr schlüssiges Gesamtwerk geschaffen, mit dem der bayerische Rundfunk locker 78 Minuten der nächsten SpaceNight gestalten könnte.
Die herausragenden Titel finden sich dabei eher in der spacigen, als in der Mid-Tempo-Ecke: Neben Blackfish seien hier noch insbesondere das Gemeinschaftswerk von Gabriel Le Mar und Pascal F.E.O.S. "Mediterranean Cruise" sowie der Track "Swimming" von Jonson erwähnt.
Andere bekannte Namen wie üNN oder Sequential hingegen fallen mit recht beat-lastigen, monotonen Titeln fast aus dem Rahmen, lassen sich letztlich aber immer noch wohlwollend als "Erweiterung des musikalischen Spektrums" verargumentieren.
Insgesamt kann der - rechtzeitig zur Frankfurter Musikmesse erscheinende - zweite Teil doch ein paar Prozentpunkte weniger verbuchen als sein Vorgänger. Das ist aufgrund der megastarken 2001er Vorlage aber weder verwunderlich, noch wirklich tragisch: Auch "zeitlos II" ist damit noch absolut empfehlenswert und gehört zu den hochwertigsten Compilations, die dieses Genre derzeit zu bieten hat.
Anspieltipps: 1 (Blackfish / "State of Time"), 3 (Gabriel Le Mar und Pascal F.E.O.S. / "Mediterranean Cruise"), 4 (Jonson / "Swimming")
Und wie klingt das Ganze nun? Die Erwartungen sind hoch - kann das Werk den exzellenten Standard der ersten "zeitlos"-Veröffentlichung halten? - Es kann.
Schon der Auftakt des Frankfurter Ambient-/Donwbeat-Künstlers Blackfish bietet - als eines der Highlights des Albums - einen würdigen Anschluss an die Tracks der ersten Compilation. Zusammen mit den 12 weiteren Tracks, deren musikalische Palette von sehr ruhigen, spacigen Kompositionen bis hin zu groovigen Down-/Mid-Tempo-Stücken reicht, wird wieder ein sehr schlüssiges Gesamtwerk geschaffen, mit dem der bayerische Rundfunk locker 78 Minuten der nächsten SpaceNight gestalten könnte.
Die herausragenden Titel finden sich dabei eher in der spacigen, als in der Mid-Tempo-Ecke: Neben Blackfish seien hier noch insbesondere das Gemeinschaftswerk von Gabriel Le Mar und Pascal F.E.O.S. "Mediterranean Cruise" sowie der Track "Swimming" von Jonson erwähnt.
Andere bekannte Namen wie üNN oder Sequential hingegen fallen mit recht beat-lastigen, monotonen Titeln fast aus dem Rahmen, lassen sich letztlich aber immer noch wohlwollend als "Erweiterung des musikalischen Spektrums" verargumentieren.
Insgesamt kann der - rechtzeitig zur Frankfurter Musikmesse erscheinende - zweite Teil doch ein paar Prozentpunkte weniger verbuchen als sein Vorgänger. Das ist aufgrund der megastarken 2001er Vorlage aber weder verwunderlich, noch wirklich tragisch: Auch "zeitlos II" ist damit noch absolut empfehlenswert und gehört zu den hochwertigsten Compilations, die dieses Genre derzeit zu bieten hat.
Anspieltipps: 1 (Blackfish / "State of Time"), 3 (Gabriel Le Mar und Pascal F.E.O.S. / "Mediterranean Cruise"), 4 (Jonson / "Swimming")