Rezension
White Horses
Diese Rezension wurde von Frank Korf verfasst
und stammt aus dem MEMI-Archiv (1994–2005).
Dass in der Elektronischen Musik auch gerne mal mit akkustischen Instrumenten gearbeitet wird, ist bekannt, viele Veröffentlichungen zeugen davon. Mir ist aber nicht bekannt, daß schon einmal wer eine Oboe verwendet hat. Svensson schon. Er spielt sie selbst und in jedem Stück seiner aktuellen CD White Horses und drückt damit seiner Musik einen ganz eigenen Stempel auf.
Es tauchen in einzelnen Titeln noch weitere akkustische Instrument wie Cello, Violine und Bass auf.
Was die Untermalung betrifft, so verzichtet Svensson auf Flächen: Statt dessen rattert, brodelt und scheppert es schon mal, es rasseln Sequenzen. Das klingt oft ein wenig hektisch, selbst bei einem Titel wie White Horses, der über eine sehr ruhige, fast wehmütige Melodie verfügt.
Eine Oboe ist aber kein Grund, nicht auch mal richtig Dampf zu machen, wie der zweite Titel, Transuation, beweist. Manche Titel (z. B. Z5) klingen ein wenig schräg, alle Titel sind jedoch gut hörbar. Eine durchaus interessante Mischung. Aber: So ein richter Knaller fehlt irgendwie. Die Musik plätschert über 70 Minuten ohne richtige Höhepunkte dahin.
Es tauchen in einzelnen Titeln noch weitere akkustische Instrument wie Cello, Violine und Bass auf.
Was die Untermalung betrifft, so verzichtet Svensson auf Flächen: Statt dessen rattert, brodelt und scheppert es schon mal, es rasseln Sequenzen. Das klingt oft ein wenig hektisch, selbst bei einem Titel wie White Horses, der über eine sehr ruhige, fast wehmütige Melodie verfügt.
Eine Oboe ist aber kein Grund, nicht auch mal richtig Dampf zu machen, wie der zweite Titel, Transuation, beweist. Manche Titel (z. B. Z5) klingen ein wenig schräg, alle Titel sind jedoch gut hörbar. Eine durchaus interessante Mischung. Aber: So ein richter Knaller fehlt irgendwie. Die Musik plätschert über 70 Minuten ohne richtige Höhepunkte dahin.
Was soll man als Fazit sagen? Einen Pluspunkt für den eigenen Stil gibt's auf jeden Fall. Ansonsten empfehle ich, mal auf Svenssons Homepage vorbeizusurfen und in die Ausschnitte reinzuhören. Wem die gefallen, der sollte sich die CD ruhig kaufen.